Manchmal hilft das motorisierte Gefährt

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Manchmal muss man halt doch ins Boot

Viele von Euch werden es kennen. Man kommt im Urlaub ein neues Gewässer und fragt sich erst einmal, wo kann der Fisch bloß stehen.
Dies gilt speziell für Großgewässer.
Hier ist guter Rat oft teuer und die Einheimischen verraten einem ja auch nicht gleich die absoluten Topplätze, nur weil man ein nettes Grinsen hat.
Genauso ist es auch an den Bodden. Hier sind die Einheimischen zwar sehr aufgeschlossen, aber jeder Tag kann hier komplett andere Situationen darstellen.
Was also tun, wenn man nur knappe 4 Tage Zeit hat und das Wetter die gesamten letzten Wochen praktisch jede Jahreszeit dargeboten haben?

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Man kann sich auf sein Kajak setzen und alles Erreichbare befischen. Das wird für den Einen oder Anderen auch sicher Erfolg nach sich ziehen, oftmals im Winter aber als glorreicher Schneidertag in die eigene Geschichte eingehen, da man schlicht zu viel zeit verlieren würde, die guten Plätze zu erreichen, da man selbst mit 70PS schon manches Mal mehr als 30 Minuten braucht, um die Spots zu erreichen. Die Boddengewässer, wie auch viele andere sind einfach zu groß und zu viele Einflüsse, (wie viel Salz kommt gerade aus der Ostsee rein, fliest das Wasser rein oder gerade raus, sind die Heringe schon da und wenn ja, wo stehen sie usw. usw…) spielen hier tragende Rollen für den Erfolg oder eben Misserfolg.
In anderen Formen gelten solche Fragen mit Sicherheit für viele Gewässer.
Also muss man sich Abhilfe schaffen, um für die Kürze der Zeit das Maximum aus seinem Kajak-Trip rauszuholen.
Hierbei kann einem ein Boot manchmal sehr nützlich sein, auch wenn ich immer das Kajak bevorzuge, wenn es irgendwie geht.

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Mit eben diesem motorisierten Vehikel kann man schnell viel Wasserfläche absuchen und so checken, wo was und wie funktioniert. Man fährt einen Spot an, fischt ihn komplett aus (merkt sich hierbei Zeit und Wetter) und zieht schnell den Driftsack wieder raus, um dann den nächsten Platz anzusteuern. So kann man sich schnell ein Bild von dem Gebiet machen und seine Taktik fürs Kajak zurechtlegen.
Sicher, auch an dem Tag wo es aufs Kajak geht, kann man vom Wetter wieder einmal geschlagen werden, doch hat man seine Chancen enorm erhöht, da man zumindest die Standplätze der Raubfische eingrenzen konnte.
Nun kann man also die nächsten Tage die angrenzenden Slipstellen ansteuern und das tun, was man am Liebsten macht. Vom Kajak den großen Räubern nachstellen!
Also kurzum, hat man nur wenig Zeit an einem Großgewässer und es bietet sich die Möglichkeit ein Boot zu mieten, dann nutzt die Chance und erkundet alle vermeintlich fängigen Bereiche schnell motorisiert und genießt dann umso mehr die Zeit und die Natur auf dem Kajak, da ihr Eure Chancen auf Fisch so deutlich erhöht habt.
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